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<pre>Die fünf Auftakt-Niederlagen werden Schalke 04 in diesem Jahr wohl noch eine Weile nachhängen — statt oben mitzuspielen, ist vorerst einmal Abstiegskampf angesagt.  <p> Erstaunlich ist vor allem, dass in den bisherigen 13 Spielen vor heimischen Publikum zwar fünf Siege eingefahren werden konnten, dies jedoch mit bloß elf erzielten Treffer.  <p>  Doch von der Meisterschaft will man in Dortmund noch nicht reden. Es ist auch gerade erst ein Drittel der Saison vorbei. <p> Jedoch wäre es zu einfach, den Abwärtstrend allein an Ancelotti festzumachen. Denn augenscheinlich haben derzeit zahlreiche Stars mit Formproblemen zu kämpfen. <p>  Damit haben die Fuggerstädter die Europapokalränge wieder in Griffweite — auf die Europa League fehlen aktuell nur zwei Punkte. Um nach diesem Spieltag auf einem internationalen Startplatz zu stehen, ist allerdings ein Auswärtssieg bei RB Leipzig erforderlich.  </pre>


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<pre>Dies gilt umso mehr, weil der Stein des Anstoßes praktisch ein „Allerweltsvergehen“ war: Dass sich die Borussia beim zum Siegtreffer führenden Freistoß ein paar Meter ermogelte, soll schließlich auch schon in anderen Spielen vorgekommen sein.  <p> Eine im Januar beim weiteren Abstiegskandidaten aus Bremen ausgehandelte Punkteteilung offenbarte dann nochmals, dass die TSG auswärts längst zu den notorischen Wackelkandidaten zu zählen ist — entsprechend spärlich waren deshalb auch Lichtblicke gegen etwas namhaftere Gastgeber gesät.  <p>  Die Mannschaft von Ralf Rangnick bewies jedoch Moral, versuchte auch daraufhin das Spiel noch zu drehen und erhöhte den Druck. Doch die Sachsen scheiterten gleich mehrmals an BVB-Keeper Roman Bürki. <p> Nach einer im Herbst zu konstatierenden Stabilisierung drohen die jüngsten Rückschläge die positiven Ansätze gründlich zu torpedieren: Insbesondere mit der unnötigen Schlappe im Breisgau haben sich die 05er wieder ganz von selbst auf der schiefen Ebene platziert. <p>  Doch zuletzt scheinen die Mainzer die Kurve gekriegt zu haben. Zum ersten Mal in dieser Saison haben die Nullfünfer zwei Siege hintereinander gefeiert.  </pre> 


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<pre> Mit dieser hervorragenden Form im Rücken sowie der Tatsache, die letzten drei Dienstreisen siegreich bestritten zu haben, reist es sich natürlich erheblich entspannter ins Frankenland.  <p> Den Gästen dürften solche Probleme allerdings wie zu vernachlässigende Peanuts erscheinen; immerhin war auch hier die Winterpause deutlich zu knapp bemessen, um den ohnehin etwas dünner aufgestellten Kader wieder zufriedenstellend aufzufüllen.  <p>  Deshalb musste in Wolfsburg mit Marcel Halstenberg ein Defensivspieler als Torschütze aushelfen. Mit seinem ersten Bundesliga-Tor rettete er den „Rasenballern“ zumindest ein Unentschieden. <p>  Während Schalke das Kalenderjahr 2017 mit einem Lauf von 13 ungeschlagenen Pflichtspielen zu Ende brachte, bekamen die Roten Bullen im Dezember die speziellen Tücken ihrer ersten internationalen Saison zu spüren. <p>  Am Samstag in Mainz wird der Nationalspieler wohl erneut voller Tatendrang zu Werke gehen. Schließlich trifft er in der Coface Arena auf jenen Klub, der ihm in jungen Jahren das Vertrauen schenkte und seinen erfolgreichen Werdegang somit überhaupt erst möglich gemacht hat.  </pre>


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<pre> Wenngleich sich die Bilanz gegen die Eintracht zuletzt als unbedingt ausbaufähig erwies, scheint der Borussia doch aber zumindest das Heimspiel einen großen Vorteil zu versprechen.  <p> Die Sachsen haben im Rennen um den Europapokal zuletzt an Boden verloren. Allerdings konnte der BVB die Gunst der Stunde nicht nutzen und hat die Gelegenheit verpasst, den zweiten Tabellenplatz abzusichern. Dabei wären gegen Augsburg mehr als genug Chancen vorhanden gewesen.   <p> Quoten Stand vom 05.11.2018, 11:55 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben. <p>  Jedoch aufgrund der schwachen Ausbeute von nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen, rutschten die Wölfe — abgesehen vom ersten Spieltag — erstmals in dieser Saison auf einem Abstiegsrang.  <p> Video: Andre Schürrle rettete den Wolfsburgern gegen Darmstadt mit seinem Treffer in der Nachspielzeit wenigstens einen Punkt. (Quelle: YouTube/BUNDESLIGA bei BILD)  </pre>


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<pre> „Leverkusen. Das ist ernst gemeint. Leverkusen gelingt diesmal die Überraschung. Das ist eine gefährliche Mannschaft: Schnelligkeit, guter Trainer, die werden das gut machen dieses Jahr.“  <p> „Wir geben nicht auf. Die Saison ist kein Sprint, sondern ein Marathon.“  <p>  „Es war klar, dass so ein Spiel irgendwann kommen würde, doch das wirft uns nicht um“, betonte RB-Coach Ralph Hasenhüttl in seiner Analyse. Die Sachsen konnten bei den Schanzern, die mit dem überraschenden Heimsieg die Rote Laterne an Darmstadt weitergeben konnten, nicht ihr gewohntes High-Speed-Spiel aufziehen. <p>  Allerdings kommt auf die Leipziger mit Gladbachs Offensiv-Power am Sonntag wohl Schwerstarbeit zu. Die Borussia hat im bisherigen Saisonverlauf bereits 30 Treffer erzielt — die zweitmeisten aller 18 Bundesligisten.  <p> Dank der altbekannten Devise „lieber einmal hoch verlieren als fünf Mal 0:1“ kann Schalke solche gelegentlichen Ausreißer aber derzeit mühelos verschmerzen; wenngleich es freilich jeder Königsblaue bedauerte, in der Tabelle vorerst nicht am Dortmunder Erzrivalen vorbeigezogen zu sein.  </pre>


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